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Die Welt Xai (Aussprache: Chei) ist aufgeteilt in zwei große Kontinente, welche sich Xai-Lan und Xai-Tar nennen. Getrennt werden diese durch ein gewaltiges Meer, mit vereinzelten Inselgruppen sowie zwei größeren Eilanden weit im Süden und im Norden. Xai wird von den verschiedensten Kreaturen bewohnt und ist Heimat einiger mächtiger Zivilisationen. Der folgende Artikel gibt einen kleinen Überblick über die verschiedenen Länder Xais.

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Xai-Tar Bearbeiten

Eiswüste: Hoch im Norden von Xai-Tar liegt die Eiswüste, ein trostloser Ort voller toter Erde und gefrorener Seen. In diesen Landen liegt der Schnee zu jeder Jahreszeit Meterhoch, und seltsame Kreaturen wie Frostwürmer und Schneegeister treiben hier ihr Unwesen.

Agor: Das Land Agor ist der Sitz der größten menschlichen Zivilisation auf Xai-Tar. Nach dem letzten Krieg ist die Hauptstadt nicht mehr Agoria, sondern wieder das Wissenszentrum Valyas, in dem sich viele Kulturen vermischen. Das Land wird verteidigt von der stärksten Militärmacht auf ganz Xai, unterstützt von den sechs Ordos der stählernen Faust, wie sich die alteingesessenen Ritterorden der Kriegsgeschmiedeten zu nennen pflegen. Valyas ist auch der Hauptsitz vieler mächtiger Gilden und Organisationen und der Standpunkt des mysteriösen Zauberladens ALDIM.

Tol: Das kleine Land Tol liegt abseits jeder bewohnten Region. Man sagt, dass dort wilde Kannibalenstämme ihr Unwesen treiben. Bestätigt wurde davon noch nichts, jedoch kehrte niemals ein Seemann von dort zurück, und keinem gelang es bisher, die Wälder von Talar zu durchdringen, um dort hin zu gelangen.

Talar: Trotz seiner Nähe zu den meistbewohnten Ländern des westlichen Kontinents ist Talar noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte; denn Talar besteht aus nicht viel mehr als Wald, so dicht und dunkel und geheimnisvoll, dass sich selten jemand hineinwagt. Gerüchte besagen, dass jeder der hineingeht für immer dort herumirrt und nie mehr wiederkehrt.

Schattenland: Das Schattenland bildet den natürlichen Grenzwall zwischen Sorgeroth und Scantillia. Es ist ein dichter Dschungel voller tödlicher Kreaturen und anderer Gefahren. Hier leben die Echsenvölker der Roten Sonne, des Schwarzen Mondes und der Giftigen Dömmerung in ihren gewaltigen Tempelstädten.

Hagatt: Hagatt ist eine weite Graslandschaft mit vielen hundert Seen und großen Wäldern. Hier wohnen viele nomadische Kreaturen, allen voran Stämme der Orks und anderer wilder Humanoider. Die großen Felder seltener Kräuter machen Hagatt immer wieder zu einem beliebten Ziel für Expeditionen.

Sorgeroth: Das verfluchte Land wird zu allen Zeiten von einer dunklen Wolke bedeckt, die selbst zur Mittagszeit wenig mehr als ein dumpfes Dämmerlicht zulässt. Die weiten Ebenen sind karg und unfruchtbar, von Leben fehlt jede Spur. Die Bewohner dieses Landes sind die bösartigen Totenbeschwörer mit ihren untoten Heeren und seltsame, durch Magie verdorbene und mutierte Kreaturen, deren Schrecken das menschliche Begriffsvermögen fast übersteigt.

Der Ewige Speer: Das Dach Xais, Der Steinerne Himmel, Der Rücken des Weltendrachen. Dies sind die Namen, die die Menschen der fantastischen Landschaft des höchsten Gebirges der Welt geben. Der Speer erstreckt sich über tausende von Kilometern von Norden nach Süden, bleibt dabei aber immer wenige hundert Kilometer breit. Seine höchsten Gipfel erreichen sagenhafte Höhen von über 10000m und mehr und bieten eine Heimstatt für das Volk der Zwerge und dessen prächtige unterirdische Städte.

Morrogh: Durch einen alten Fluch wurde dieses Land derart verwandelt, dass nichts darauf wächst, was ein Lebewesen dort aussät. Die Landschaft ist geprägt von wild wuchernden Dornbüschen, knorrigen kleinen Bäumen und kargen Felsen. Dieses Land wird beansprucht vom Volk der Dunkelzwerge, Erben des Ersten Drachen Zordrac und seit jeher die größten Erzfeinde des bärtigen Volkes im ewigen Speer.

Scantillia: Dieser fruchtbare Streifen Land wird von den dort in vielen Siedlungen und Städten lebenden Menschen vor allem zum Plantagenbau für Wein, Öl, Seide, Baumwolle und ähnliche Produkte genutzt. Durch diese große Menge an Handelsgütern haben sich die Scantillier als Händler- und Seefahrervolk auf ganz Xai etabliert. Tatsächlich besteht Scantillia aus vielen kleinen miteinander rivalisierenden Stadtstaaten, die sich ebenso oft mit dem Wort wie mit der Klinge begegnen. Um diese Konflikte in Maßen zu halten, trifft sich der Rat der Städte in Larenti, um zwischen den verschiedenen Parteien zu vermitteln - woraus sich im Laufe der Zeit ein wundervolles Ränkespiel aus List, Bestechung, Erpressung und Intrige entwickelt hat

Lhem: Den gesamten Süden von Xai-Tar bildet die große Sandwüste von Lhem, die von alten Kulturen vergangener Tage zeugt, und in der nur in den wenigen Oasen Leben für die Menschen möglich ist. Die Wüste wird heute vor allem von allerlei seltsamen Kreaturen bewohnt. Hier gibt es auch Orte der Macht, an denen nachts der Seelennebel aus dem Nichts die materielle Ebene berührt. Im Süden mündet Lhem in ein ödes Gebiet vulkanischer Aktivität, in dem trotz der fruchtbaren Vulkanerde nichts wächst, da die Schlote immer wieder neue Schichten aus Feuer und Asche hervorbringen, mit denen sie das Umland verwüsten.

Xai-Lan Bearbeiten

Das Kaiserreich Quan: Seit vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden herrschen die Kaiser von Quan über ein Reich, welches alles von den von Zwergen bevölkerten Crannog-Berge im Süden über die Elfensiedlungen in LiuVas bis hin zu den weiten Steppenländern  entlang des Rascgor-Gebirges umfasst. Diese Kaiser werden auf Lebenszeit von den vier Häusern der Drachen bestimmt, mächtige Adelsfamilien, denen jeweils hunderte von Samurai und anderen kleineren Adligen angehören. Der Kaiser herrscht absolut, also ohne eine Mitbestimmung des Volkes. Die Instrumente seiner Macht sind vor allem die Silberdrachen, ein Uralter Orden von Kriegern, die sowohl in der Kunst der Klinge als auch der Magie bewandert sind und denen nachgesagt wird, direkt von den Drachen abzustammen. Ebenfalls zu Quan gehören die im nördlichen Grenzgebirge gegründeten Klöster, in denen Novizen in den Künsten der Kampf- und Elementarmagie, aber auch in der traditionellen Kampfkunst unterrichtet werden.

Nordsteppe: Nach Norden an Quan liegt eine Region, die man im Volksmund schlicht die Nordsteppe nennt - ein  fruchtbares Gebiet voller Wiesen und kleiner Wäldchen, wo Siedlungen oft mehrere Tagesreisen von einander entfernt sind. Aber auch hier gibt es große Städte, und seit einiger Zeit sammelt sich hier eine neue Macht: die Blaue Flamme vertritt dort mit militärischer Gewalt die Überzeugung, dass es nur einen Gott gibt, welchen sie Sanás nennen.

Skorm und die Blutlande: Die gesamte Ostküste nördlich des Rascgor bilden Skorm und die Blutlande, hügelige Regionen, die nach Norden hin immer unwirtlicher und zerklüfteter werden, und in denen sich große Stämme von Orks und Riesen angesiedelt haben. Von hier gibt es immer wieder Überfälle auf die zivilisierteren Regionen Xai-Lans.#

Winterküste: Die lebensfeindliche Gletscherlandschaft von Winterküste ist die Heimat von Verbannten und Wahnsinnigen, allen voran das bösartige Volk der elfenähnlichen Galadhar, welche auf gezähmten Klingenwürmern durch die vereisten Lande ziehen.

Inseln Bearbeiten

Mondschatteninsel

Die Mondschatteninsel wird von den Elfenvölkern der Hochelfen, Mondelfen und Eldar bewohnt. Schon vor Jahrtausenden wurde sie zum Schutz vor Eindringlingen mit einem Zauber versehen, der verhindert, dass jemand sie findet, der nicht schon weiß, wo sie liegt. Auf der Insel selbst wechseln sich weite. prächtige Wiesen mit kristallklaren Seen und tiefen, undurchdringlichen Wäldern ab, die Natur nahezu unberührt. Glanzvolle Elfenstädte finden sich in den Herzen dieser Wälder, Städte, die von den Baumsängern geschaffen wurden, indem diese durch ihren Gesang die Bäume baten, ihnen in ihrem Wuchs Häuser zu geben, in denen sie wohnen können. Vielfältige Verzierungen, Lichterketten, bunte Stoffbahnen und wunderschöne Pflanzen ergänzen das Bild zu hellen, farbenprächtigen orten, an denen das andersartige leben der Elfen seinen Jahrhunderte dauernden lauf nimmt Der Rat der Ältesten, geleitet von den Eldar, den mächtigsten Elfen, entscheidet über die Geschicke des Volkes und beruft, wenn nötig, die Elfenjagd ein, zu deren Unterstützung seit der Entstehung der Insel die Mondschattenwölfe bereit stehen, große, stolze Kreaturen mit strahlend weißem Fell.

Südliche Inseln

Die Südlichen Inseln sind eine große Gruppe von Inseln verschiedener Größe vor der Küste Xai-Tars. Sie sind absolut eigenständig und unterstehen keiner anderen Autorität, wodurch sie beliebt sind als Unterschlupf für Gesetzesflüchtige, Schmuggler und Piraten. Dennoch oder gerade deswegen ist das Leben auf den Inseln meist recht unbeschwert, und viele Staaten Xais treiben trotz allem Handel mit den kleinen Siedlungen dort, da die Inseln vieles zu bieten haben was man nirgendwo sonst auf der Welt findet.

Draîk

Auf der Insel Draîk wurden mit dem Ende des letzten Drachenkrieges die großen Drachen eingesperrt, indem Iriel, Prinz der Drachenreiter, sie mit einem mächtigen Zauber umgab. Seitdem haben viele Völker sich in der Bewachung der Insel abgelöst; zur Zeit jedoch steht dort die große Festung von Stormhaven, in der die Menschen, Elfen und das Zwergenvolk, welches sich die Roten nennt, die Stellung halten gegen die großen Echsen. Draîk ist durch seine starke Bindung zur Magie und das dort herrschende Kulturengemisch der Ursprungsort verschiedenster magischer Technologien, unter denen Rauchpulver, Feuerwaffen und Luftschiffe nur einige sind. Immer wieder kommt es vor, dass es Abenteurer nach Draîk verschlägt, sei es dass sie auf Beute aus sind oder eines der vielen Rätsel die die großen Drachen hinterließen lösen wollen. Diese sehen sich jedoch mit vulkanischen Einöden und tödlichen Urwäldern konfrontiert, in denen die Überlebenschancen beim winzigsten Fehler bereits auf null sinken. Aus diesem Grund gibt es auch nicht viele Erzählungen über die Geheimnisse, die sich im Landesinneren verbergen..

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