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Agor ist das größte Menschenreich auf Xai-Tar und bekannt für sein mächtiges Militär,seine Säureminen und seine gut ausgebildeten Magier. Es liegt relativ weit nördlich, direkt unterhalb der Eiswüste, und hat ein gemäßigtes bis kühles Klima, mit warmen Sommern, kalten Wintern und bis zu 160 Regentagen im Jahr. Die Straßen von Agor werden von Soldaten des Militärs in regelmäßigen Abständen patroulliert und gelten deshalb als sicher. Nahezu jede Stadt und Ansiedlung verfügt über rudimentäre Verteidigungsanlagen und eine eigene Stadtwache oder Miliz. Weiterhin ist Agors Innenminister ein fulminantes Einhorn, welches einen aggressiven Fremdenhass zur Schau stellt.


Landschaft und Nutzung
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Agor ist geprägt von weiten grünen Ebenen und Hügeln, mit einigen größeren Wäldern dazwischen, sowie zwei Mittelgebirgen und vielen Flüssen. Im Norden befindet sich eine Tundralandschaft, in der der Schnee nur in den Sommermonaten schmilzt, dahinter folgt nur noch die lebensfeindliche Eiswüste. Der Osten Agors ist geprägt von den schroffen Küsten des Scherbenmeers mit nur wenigen natürlichen Buchen und Häfen. Umso wichtiger sind diese Standorte daher für den Handel, und einige der wichtigsten Städte Agors liegen hier. Im Süden geht das Land durch eine Hügelige Region zunächst in die Azura-Hochebene über, wo die Stadt Thesos über die wichtigen Silber- und Silberitvorkommen Agors wacht. Weiter südlich erheben sich schließlich die schneebedeckten Gipfel des ewigen Speers hoch in den Himmel und bilden eine natürliche Grenze. Im Westen schließlich wird Agor begrenzt durch die dichten und gefährlichen Wälder von Talar, in denen ein falscher Schritt den Tod bedeuten kann. Die Agorische Landbevölkerung in den Ebenen und entlang der Flüsse betreibt viel Viehzucht und Ackerbau, doch die Wirtschaft des Landes lebt vor allem vom Bergbau und seinen Erzeugnissen. Agorischer Stahl ebenso wie agorische Zauberpulver und Silberitrunen sind auf ganz Xai verbreitet und begehrt. Die Handelsstädte des Reiches strotzen daher vor Reichtum, wobei die allgegenwärtigen Prunkbauten aus weißem Mamor besondere Bekanntheit erlangt haben.

Geschichte Bearbeiten

Vor rund dreihundert Jahren stürzte Agor die Welt in einen Krieg, der als der Krieg der Magier bekannt werden sollte. In einem Eroberungsfeldzug verschlang Imperator Tiberius mit seinen Legionen nahezu ganz Xai-Tar, und die Seestreitkräfte seiner Vasallen aus dem Süden machten schließlich sogar dem Kaiserreich Quan zu schaffen. Schließlich kam es jedoch in den Küstenstaaten zur Rebellion, und während Tiberius' Armeen Schlacht um Schlacht verloren, zog sich dieser in seinen Palast in Agoria am Meer zurück. Einer Gruppe tapferer Helden gelang es schließlich, auf geheimen Pfaden in den Palast einzudringen und ihn mitsamt all seiner Bewohner durch eine tief in den Gewölben verborgene magische Waffe zu vernichten. Der entstandene Krater, genannt das Kaisermal, dient noch heute als Erinnerung an die damaligen Schrecken.

Im Laufe der Zeit gelang es Agor, sich wieder zu rehabilitieren. Die damals im Krieg geschaffenen Kriegsgeschmiedeten bildeten eine Gemeinschaft von Ritterorden, die Legionen Agors erstarkten, und der Hohe Rat der Weisen übernahm die Führung des Landes von der Greifenburg in Valyas aus. Doch auch heute gibt es noch Spuren von Tiberius' Schaffen: Zwischen Agor und den südlichen Dschungeln und Küsten erstreckt sich ein von finsterer Magie verdorbener Landstrich, Schauplatz der grausamsten Schlachten und arkanen Experimente aus der Zeit des Krieges. Zu allen Zeiten von dunklen Wolken bedeckt, gaben die Zwerge diesem Land schließlich den Namen Sorgeroth, Atem des Todes, und es heißt, des Nachts wandeln die Gefallenen vergangener Tage über diese Ebenen.

Städte in Agor Bearbeiten

Valyas Bearbeiten

(ca. 400.000 Einwohner)

Die legendäre weiße Stadt Valyas der Torivian ist das Zentrum von Politik und Handel für ganz Agor. Sie liegt an Agors größtem Strom Azura, umgeben von weiten, fruchtbaren Ebenen. Das Herz der Stadt bildet die Greifenburg, eine eindrucksvolle Festung auf einem Hügel, deren gewaltiges Eingangstor einem über einhundert Meter hohen Greifen nachempfunden ist. Die weißen Mauern von Valyas und das diamantene Funkeln der Azura zu den Füßen der Stadt sind Gegenstand vieler agorischer Lieder.

Callion Bearbeiten

(ca. 43.000 Einwohner)

Die eiserne Festung ist zugleich Standort der Priesterschaft des Cassis, welcher der Schutzpatron Agors ist. Callions unglaublich hohe, glatt verfugte Mauern wurden noch nie von einem Feind erstürmt, und so hält sich die in vier Ringe unterteile Stadt an einer Bergflanke seit Jahrhunderten.

Laikos Bearbeiten

(ca. 195.000 Einwohner)

Als Umschlagplatz aller Waren, die über den ewigen Speer aus Scantillia nach Agor gelangen, ist Laikos zu einer der wichtigsten und einflussreichsten agorischen Städte herangewachsen und erreicht als einzige annähernd die Ausmaße von Valyas. Doch nicht nur scantillische Waren, sondern auch die Kultur der Südländer fanden hier einzug, und der Karneval von Laikos ist eine der größten Attraktionen des Landes.

Thesos Bearbeiten

(ca. 62.000 Einwohner)

Nicht nur ein Legionsstützpunkt, sondern auch Handelsplatz und „Stiller Wächter“, ist Thesos eine wunderschöne Stadt an der Quelle der Azura. Im Umkreis einiger Tagesmärsche befinden sich unzählige kleinere und größere Bergwerkssiedlungen, und Thesos selbst nennt einige der besten Schmieden Agors sein Eigen. Jedes Jahr in der Woche nach der Sommersonnenwende findet zu Ehren des Flussgeistes der Azura das Azurfest statt, welches mit verschiedensten Spektakeln Scharen von Gästen aus allen Provinzen des Reiches anzieht.

Agorisches Militär Bearbeiten

Das Militär Agors ist das wohl mächtigste und angesehenste auf ganz Xai. Zwar mag es nicht die Mannstärke der vereinigten Armeen von Quan besitzen, doch sagt ein altes Sprichwort, jeder Sohn der Torivian ist ein Dutzend Feinde wert, und die Agorer unternehmen alles, um diesem Ruf gerecht zu werden. Die Soldaten sind mit besten Waffen und Rüstungen ausgestattet, absolvieren ein hartes Training und werden gut bezahlt und versorgt, um ihre Loyalität noch zu stärken. Jeder agorische Offizier durchläuft eine Schulung in den magischen Akademien von Valyas oder Laikos, wobei er einfache Kriegszauber ebenso lernt wie die effektive Verteidigung gegen feindliche Magier. Darüber hinaus werden in Agor von allen Menschenreichen die meisten Kinder mit der Gabe geboren, sodass das Heer auch über eine nicht unbeträchtliche Zahl „echter“ Arkanisten verfügt.


Besondere Orte
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Heilkräuterfelder von Thelisvadon Bearbeiten

Die hügeligen Ebenen am Rande des Ambron-Waldes erstrecken sich bis zur Flussbiegung des Thelis und der Stadt Thelisvadon. In diesem Gebiet wachsen einige der seltensten Kräuter Xais. Die Haine von Ambron stehen unter dem Schutz einer Gemeinschaft von Druiden, die sich die Sieben Sterne nennen, und die aus den Kräutern mächtige Tränke und andere Gegenstände herstellen.

Das Kaisermal Bearbeiten

Der riesige Krater mit einem Durchmesser von knapp 20 Meilen senkt sich in die agorische Küstenlandschaft und erinnert für immer an Tiberius Niedergang. An seinem Rand erhebt sich das Castellon Ensis, die Eiserne Feste, als ewiger Wächter über dieses Mahnmal.

Besondere Wesen in Agor Bearbeiten

Kriegsgeschmiedete Bearbeiten

Die intelligenten Kriegskonstrukte aus der Zeit des letzten Krieges sind eine Art Golems aus lebendigem Metall mit einem eigenen bewusstsein. Sie schlossen sich nach dem Krieg zu Ritterorden zusammen oder durchstreifen alleine die Ebenen auf der Suche nach bösen Kreaturen, vor denen die Bürger des Reiches geschützt werden müssen.

Strom-Blutschuppe Bearbeiten

Diese Unterart der amphibischen Blutschuppen kommt nur in Agor vor. Es handelt sich dabei um eine relativ feingliedrige, aber sehr flinke Art, welche entlang der großen agorischen Flüsse Thelis und Azura Fischern und Reisenden das Leben schwer macht.

Titanenmaul Bearbeiten

Diese gewaltigen, trägen Echsenwesen ziehen durch die Mittelgebirge Agors und reißen dort Bergziegen und andere Tiere. Während der Zeit des Imperiums lies Kaiser Tiberius einige von ihnen als Reittiere für die Armee zähmen, doch seither hat dies niemand mehr versucht, da die Wirkung den magischen Aufwand kaum rechtfertigte.

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